
Hallo Community,
Mein Kater hat so gut wie nie sein Wasser getrunken.
Milo ist mein Kater. Vor ein paar Monaten fiel mir zum ersten Mal auf, dass mit ihm etwas nicht stimmte:
- Nichts getrunken
- Schüssel komplett ignoriert
- Trotzdem normal gefressen
- Trotzdem gesund gewirkt
Also hab ich mir nichts weiter dabei gedacht.
„Er ist doch gesund“, dachte ich mir.
Er bekam auch Nassfutter — das mit dem Wasserzusatz wird schon reichen, dachte ich. Solange er sonst fit wirkt, ist doch alles gut. So dachte ich monatelang. Die Schüssel blieb voll, Milo schnupperte daran, ging weg. Nur wenn ich den Wasserhahn aufdrehte, trank er ein bisschen.
Bis ich eines Abends zufällig etwas las, das mich wirklich erschreckte.
Nassfutter mit Wasserzusatz reicht keinesfalls für ein langes und gesundes Katzenleben. Katzen benötigen für ihre Niere deutlich mehr Wasser als das. Jede dritte Katze stirbt in Deutschland an Nierenproblemen. Und sie wirkt nur so „normal“, weil sich die Symptome oft erst zeigen, wenn die Niere schon zu 70 % zerstört ist. Da wurde mir meine Situation erst klar. Ich wollte nicht zu den 33 % gehören, die ihre Katze an so etwas verlieren.
Ich hab wirklich alles versucht.
- Wasser täglich gewechselt — manchmal zweimal
- Jeden Tag die Schüssel sauber gemacht
- Mehrere Näpfe an verschiedenen Orten aufgestellt
- Geschmack hinzugefügt — Hühnerbrühe, Rind
- Eine Edelstahl-Fontäne für 70€ gekauft, mit tausenden Bewertungen
Alles richtig gedacht. Alles gut gemeint.
Er trank trotzdem nicht mehr.
Ich wachte morgens auf und schaute zuerst nach, ob der Napf angeru¨hrt wurde.
Abends tauschte ich die volle Schüssel mit einer neuen vollen Schüssel.
Ich saß manchmal einfach da und schaute ihm zu. Wie er zur Schüssel ging. Schnupperte. Und wegging.
WAS SOLL ICH DENN BITTE NOCH MACHEN?
Ich gebe ihm doch alles, dachte ich. Er ist alles, was ich habe. Und ich konnte ihm nicht helfen.
Ein Tierärzt, Spezialist für innere Medizin, erklärte mir endlich, woran es wirklich lag.
„Sie haben eigentlich fast alles richtig gemacht“, sagte er. „Sie haben bemerkt, dass Ihr Kater zu wenig trinkt, und das ernst genommen — das schaffen nicht viele.“
Dann erklärte er mir ALLES
- In stehendem Wasser bildet sich ein Bakterienfilm — Biofilm genannt
- Für uns unsichtbar
- Für die Katze sofort riechbar — ihr Geruchssinn ist tausendfach feiner als unserer
- Also war eine Fontäne schonmal der richtige Gedanke
- ABER WIESO HAT DANN DIE FONTÄNE AUCH NICHTS GEBRACHT?
- Die meisten Fontänen haben viele Ecken, Rillen und Einzelteile — Pumpenschacht, Filterhalter, Zwischenräume
- Genau dort setzt sich der Biofilm fest — egal wie oft man das Wasser wechselt
Er zeigte mir einen Brunnen mit einfachem Design, kaum Einzelteile, keine versteckten Ecken. KatzenQuelle war der Name.
Und dann hat sich alles verändert.
Ich bestellte ihn noch am selben Abend.
- Milo kam, schnupperte, ging weg
- Zweiter Tag — er blieb länger stehen
- Dritter Tag — er trank, nicht viel, aber er trank
- Fünfter Tag — er ging zuerst zum Brunnen, bevor er zum Futter wollte
Wenn deine Katze auch an ihrer Wasserquelle vorbeischnürt, an der Schüssel oder der Fontäne schnuppert und weggeht — dann weißt du jetzt, was zu tun ist.
Trinkbrunnen ansehen →Gruß Nina














